Post-Vorschriften

Postbote

Der Richtige Standort:

Einfamilienhäuser und Häusergruppen
Stellen Sie den Briefkasten an der Grundstücksgrenze beim allgemeinbenutzten Zugang zum Haus bzw. zur Häusergruppe auf. Falls die Vorschriften verschiedene Standorte erlauben, wählen Sie bitte denjenigen, der am nächsten an der Strasse liegt. Als Strassen gelten die für den motorisierten Zustelldienst offenen und geeigneten Verkehrsflächen.

Mehrfamilien- und Geschäftshäuser
Hier können die Briefkästen im Bereich der Hauseingänge platziert werden. Voraussetzung dazu:
- eine gemeinsame Anlage, die frei zugänglich ist, (nicht hinter abgeschlossener Eingangstüre)
- ein gut beleuchteter Standort möglichst neben der Läutevorrichtung (Sonnerie).

Als Mehrfamilienhäuser gelten Häuser oder Häusergruppen mit mehr als zwei Haushaltungen. Geschäftshäuser sind Gebäude, bei denen die Zustellung der Sendungen nach Art und Umfang des Postgutes mehrheitlich durch Übergabe an den Bezugsberechtigten erfolgt: z.B. Fabrik-, Büro-, Verwaltungs- und ähnliche Gebäude.

Ferien- und Wochenendhäuser
In Gebieten, in denen die Gebäude vorwiegend als Ferien- und Wochenendhäuser genutzt werden, gilt: Die Post kann eine zentrale Briefkasten- oder Postfachanlage als Zustellort bestimmen. Deren Standort liegt an der Zufahrt zu diesen Gebieten oder Häusergruppen.

Ausnahmen für andere Standorte:
In Ausnahmefällen können Briefkästen auch an anderen Standorten errichtet werden.

a. für die Wohnungsbesitzerin oder den Wohnungsbesitzer oder die Liegenschaftsbesitzerin oder den Liegenschaftsbesitzer aus gesundheitlichen Gründen zu unzumutbaren Härten führen würde;

b. bei behördlich als schutzwürdig bezeichneten Bauten zu einer Beeinträchtigung der Ästhetik führen würde.

Grösse:
Art und Umfang des Postverkehrs bestimmen die Dimensionen des Briefkastens. Brief- und Ablagefach sowie Einwurföffnung müssen so beschaffen sein, dass die Postsendungen in der Regel ohne besondere Schwierigkeiten zugestellt werden können. Weist ein Briefkasten die unten stehenden Innenmasse auf, erfüllt er diese Voraussetzungen (Angaben in der Tabelle in Zentimetern).

Einwurföffnung:
Die Einwurföffnung darf mit einer Schliessklappe abgedeckt werden. Nach aussen öffnende Schliessklappen sind nur bei Briefkästen zugelassen, die im Freien aufgestellt werden und dem Wetter ausgesetzt sind.

Material:
Der Briefkasten soll aus gutem und dauerhaftem Material hergestellt sein. Er soll die Postsendungen vor Witterungseinflüssen schützen.

Anschriften:
Die Anschriften sind im mittleren oder oberen Teil der Frontseite anzubringen. Sie dürfen sich weder auf der Klappe noch in unmittelbarer Nähe der Einwurföffnung befinden. Die Aussparung zum Anbringen der Anschriften soll 8 x 2,5 cm oder mindestens 20 cm2 betragen. ?Vorname und Nachname? Die Postverordnung schreibt vor, dass der Briefkasten «mit vollständiger und lesbarer Anschrift» anzuschreiben sei. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass Sie den Vornamen zwingend ausschreiben müssen. Für den Briefträger kann der ausgeschriebene Vorname natürlich eine Hilfe sein, vor allem wenn Personen mit gleichen oder ähnlichen Namen im Quartier oder an der Strasse wohnen oder wenn Adressen auf Sendungen schwer zu entziffern oder unvollständig sind. In diesem Sinne ist das Ausschreiben des Vornamens im Interesse der Postkunden.

Beleuchtung:
Die Anlagen sind wo nötig mit Lichtquellen auszurüsten.
Weitere Infos auf www.post.ch

Brieffach
Längsformat (Typ L)
Querformat (TypQ)
Minimalmasse
Minimalmasse
Alumhaus
nach PTT
nach PTT
Höhe
100 mm
110 mm
100 mm
110 mm
Breite
250 mm
300 mm
355 mm
400 mm
Tiefe
355 mm
380 mm
250 mm
280 mm
Einwurföffnung
250x25 mm
260x35 mm
355x25 mm
355x35 mm
Depotfach
Minimalmasse
Alumhaus
Minimalmasse
Alumhaus
nach PTT
nach PTT
Höhe
150 mm
220 mm
150 mm
220 mm
Breite
250 mm
300 mm
355 mm
400 mm
Tiefe
355 mm
380 mm
250 mm
280 mm